Toskanischer Palmkohl (Schwarzkohl)

Toskanischer Palmkohl  

I

n dieser Woche gibt es Toskanischen Palmkohl in der Gemüsekiste. Er ähnelt ein wenig dem Grünkohl, schmeckt aber weniger streng.

Er ist auch etwas schneller in der Zubereitung. Klassisch wird er für mediterrane Eintöpfe verwendet. Sie können den Palmkohl auch verwenden wie Mangold, aber im Gegensatz zu Mangold, braucht er doch beim Garen länger. Der Palmkohl wird gründlich gewaschen und gut trocken geschüttelt, dann entfernt man die dicken Blattrippen und schneidet die Blätter in feine Streifen, diese sollten dann ca. 3-4 Minuten blanchiert werden. Das Gemüse dann abgießen und gut abtropfen lassen. Dann können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Wenn Sie den Kohl anschmoren, dann gerne mit Zwiebeln und Knoblauch, das kann man dann zusammen mit Nudeln und gerösteten Pinienkernen oder anderen Nüssen servieren. Wenn Sie lieber Reis mögen, lässt sich der Kohl auch mit Schaffeta verfeinern. Zusammen mit klein geschnittenen Tomaten geschmort und gut mit Knoblauch gewürzt können Sie mal eine etwas andere Bruschetta auf geröstetem Brot servieren. Ob Suppen, Aufläufe oder Gemüsekuchen, der Palmkohl ist überall einsetzbar.

Wie sieht es im Garten aus

In unserem Garten ist es herbstlich, wir haben die Kartoffelernte fast abgeschlossen. Finka und Laura sind reichlich und groß. Von der Belana haben wir nicht so viel geerntet und der Großteil ist eher ziemlich klein, also genau das richtige für Pellkartoffelliebhaber, so im Ganzen gekocht und dann noch mit der Schale mit Rosmarin in der Pfanne gebraten, das kann es öfter geben, oder gekocht und gepellt als lecker Knoblauchkartoffen (mit Mayo, die ordentlich mit Knoblauch versetzt ist und gut mit frischer Petersilie gewürzt ist). Die letzte, schöne warme Woche hat den Tomaten gut getan. Die Kürbisse verstecken sich noch immer unter ihren Blättern, aber demnächst werden sie wohl ihr Laub verlieren und dann leuchtend, orange auf dem Felde liegen, dann sammeln wir sie ein, waschen sie und lassen die Schnittstellen gut abtrocknen. Dann ab ins Lager und den Winter über kommen sie zu Ihnen um die Teller zu füllen und die Bäuche zu wärmen. Ich wünsche alles Beste und noch schöne , wärmende Herbsttage.  

 Ihre Hedda Emmert